Section: Reviews 43793Autor: Diggi
Datum: 09.10.2019
Bereich: Reviews

...nee das ist nicht nur Hardcore...

Legion Of Angels

IN COLD BLOOD

HORNELLA!

Wenn ich ganz fies drauf bin, dann lege ich ja gerne mal die ollen Carnivore Scheiben auf, oder auch Warpath, Acid Bath, Drecksau, Unbound und andere Psychobratzen. Ganz wunderbar! IN COLD BLOOD können mit "Legion Of Angels" in der Liga jetzt mitspielen. Tierisch fies, notorisch im Borderline Modus rüpelt sich 'Dark Visions' durch die Boxen, wirkt wie ein angeschlagener Boxer, der sich schüttelt und Dir gleich formschön das Glaskin macht.

Das ist kein Teenie Hardcore, das ist übler Sound von noch übleren Burschen. 'The Wretched Souls' baut ebenfalls im Kriechgang Spannung auf, aber viel mehr im Doomcore meets Metal Segment. IN COLD BLOOD explodieren dann mit 'No More Lies' und leihen sich mal ganz keck das Riff von Curse The Gods aus - von...genau Destruction! Abolsuter Höhepunkt ist aber der trostlose Leberhaken Banger 'Slipping Into Senility', hier trifft Type O Negative auf Doom Götter wie St.Vitus oder Trouble, ehe die Amis den Assel Modus dazu schalten.

Danach gibt es leider auch drei belanglose, zum Glück sehr kurze Nummern, die irgendwie wie Fremdkörper auf dem Album wirken. Umso schöner, das 'Omega' an den seeligen Peter Steele zu Race War oder Male Supremacy Zeiten erinnert. Natürlich können IN COLD BLOOD nicht ganz die Klasse des Lord Petrus erreichen und der Vergleich ist auch nicht 1:1 zu sehen, aber vieles auf diesem Album wird Fans von Carnivore gefallen.

 'Hell Hollow' ist dann so fatalistisch wie subtil.

"Legion Of Angels" ist sicherlich eine positive Überraschung in Sachen kranker Scheiss.

7 Points. Erschienen über Fast Break Records.



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